Erst ein Viertel (25 Prozent) der Unternehmen in Deutschland hat die DS-GVO vollständig umgesetzt.
Weitere 40 Prozent haben die Regeln angefangen umzusetzen.

Gerade erst begonnen mit den Anpassungen haben 10 Prozent der Unternehmen. Dies sind verschiedene Ergebnisse von Verbänden und eigenen Recherchen die sich mit der Umsetzung der DS-GVO  beschäftigen.

„Die Bilanz ist nicht nur ernüchternd. Bei der Umsetzung der DSGVO haben sich viele Unternehmen ganz klar verkalkuliert.
Für andere ist die komplette Umsetzung wohl kein zeitliches Problem. Viele Unternehmer  nehmen den Datenschutz nicht ernst und sind nicht bereit die 
Anforderungen umzusetzen.

„Anderen Unternehmern ist offenbar auch erst im Laufe der Prüfung und Anpassung ihrer Prozesse bewusst geworden, was für einen Nachholbedarf sie beim Datenschutz haben.“

Die große Mehrheit der Unternehmen beklagt höhere Aufwände durch die DS-GVO im laufenden Betrieb. Acht von zehn Unternehmen (78 Prozent) geben dies an, davon 49 Prozent einen deutlichen Mehraufwand.

Im Mai 2018 kamen nur 58 Prozent der Unternehmen zu dieser Einschätzung. Nur jedes fünfte befragte Unternehmen (19 Prozent) rechnet mit gleichbleibendem Aufwand im laufenden Betrieb, vier Monate zuvor waren es noch 34 Prozent.

Die große Mehrheit der Unternehmen beklagt höhere Aufwände durch die DS-GVO im laufenden Betrieb. Acht von zehn Unternehmen (78 Prozent) geben dies an, davon 45 Prozent einen deutlichen Mehraufwand.

Im Mai 2018 kamen nur 58 Prozent der Unternehmen zu dieser Einschätzung. Fast alle Unternehmen fordern deshalb, dass die neuen Regeln nachgebessert werden. 96 Prozent sind dieser Meinung. Sechs von zehn (61 Prozent) sagen sogar: Die DSGVO muss auf jeden Fall vereinfacht werden.