Mitglied der Kammer kann jede natürliche und juristische Person werden, sowie jede Vereinigung von natürlichen oder juristischen Personen, insbesondere Personengesellschaften, Vereine und Verbände, die sich dem Zweck und den Zielen der Kammer verschrieben haben.
(2) Der Verein besteht aus ordentlichen Mitgliedern und passiven Mitgliedern. Ordentliches oder passives Mitglied des Vereins kann jede voll geschäftsfähige, natürliche oder juristische Person aus dem In- und Ausland werden, die kein Mitglied einer Organisation ist, die aktiv gegen die Ziele des Vereins arbeiten. Voraussetzung für den Erwerb der Mitgliedschaft ist ein Aufnahmeantrag, der an den Vorstand gerichtet werden soll. Der Vorstand entscheidet über den Aufnahmeantrag von ordentlichen Mitgliedern nach freiem Ermessen durch Beschluss, wobei dreiviertel der Vorstandsmitglieder dem Antrag zustimmen müssen. Bei Ablehnung des Antrags ist er nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe mitzuteilen. Die Entscheidung über die Aufnahme passiver Mitglieder, die nur die Leistungen des Vereins in Anspruch nehmen wollten, ohne im Verein selbst mitzuarbeiten obliegt ebenfalls dem Vorstand. Dieser kann die Entscheidungskompetenz an ein Vorstandsmitglied oder einen (externen) Beauftragten delegieren. Bei Ablehnung des Antrags ist er nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe mitzuteilen.
(3) Alle ordentlichen Mitglieder sind berechtigt, an der Verwirklichung des Satzungszweckes aktiv mitzuwirken. Die Passivmitglieder sind berechtigt, die Leistungen des Vereins im Rahmen des vom Vorstand erlassenen Leistungskataloges in Anspruch zu nehmen.
(4) Der Antrag auf Mitgliedschaft ist an das Präsidium zu richten. Das Präsidium beschließt über den Beitritt.
(5) Die Mitgliedschaft endet durch Tod, durch Austritt oder durch Ausschluss, bei juristischen Personen durch deren Auflösung.
(6) Der Austritt ist schriftlich gegenüber dem Präsidium zu erklären. Er ist nur mit einer Frist von drei Monaten zum Ende eines Kalenderjahres nach Mindestmitgliedschaft von 2 Jahren zulässig. Die Austrittserklärung befreit nicht von der Erfüllung bestehender finanzieller Verpflichtungen gegenüber der Bundesdatenschutzkammer.
(7) Ein Mitglied kann aus der Kammer ausgeschlossen werden, wenn es in grober Weise gegen die Kammerinteressen verstoßen hat oder wenn es mit mindestens einem Jahresbeitrag mit mehr als sechs Monaten in Verzug ist. Über einen Ausschuss entscheidet das Präsidium. Der Ausschluss wegen Zahlungsverzuges ist mit einer Frist von drei Monaten anzudrohen. Im Übrigen ist dem Auszuschließenden vor der Beschlussfassung Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben.
(8) Organisationen und Behörden können als Beobachter auf Antrag zugelassen werden. Der Antrag ist schriftlich an das Präsidium zu richten. Das Präsidium entscheidet über die Zulassung.
Beobachter dürfen einen Vertreter ohne Stimmrecht zu den Delegiertenversammlungen entsenden. Den Vertretern kann das Wort erteilt werden.